Geschäftsprozessmanagement

Ein systematisches über den Tellerrand hinausschauen

Geschäftsprozesse sind die wertschöpfenden Prozesse eines Unternehmens. Wertschöpfend sind die Prozesse, dessen Ergebnisse eine unternehmerische Wertsteigerung bzw. einen Mehrwert für den Kunden darstellen. Technokratisch betrachtet ist Geschäftsprozessmanagement also die Planung, Implementierung und Steuerung der Wertschöpfungsabläufe.

Ganzheitlich betrachtet ist Geschäftsprozessmanagement jedoch mehr als eine Managementfunktion oder eine lineare Operation. Beschränkt man das Prozessmanagement auf die Erfassung und Dokumentation des Ist-Zustands, wird dadurch eine Mentalität der Arbeitsverrichtung nach Vorschrift ausgelöst, was im schlimmsten Fall in eine institutionelle Passivität mündet.

Deshalb muss Geschäftsprozessmanagement als ein systematisches über den Tellerrand hinausschauen – ein selektieren, verknüpfen und bestäuben betrachtet werden. Geschäftsprozessmanagement bedeutet Entwurf, Gestaltung und Integration aller wertschöpfenden Aktivitäten, unabhängig davon ob sie strategischer, organisatorischer oder technologischer Natur sind. Geschäftsprozessmanagement ist eine dynamische Schaffenskraft, die eine kreative Problemlösung fördert, auf den Kunden ausgerichtete Abläufe entwickelt, die erforderlichen Funktionen kreiert und zur Prozessverantwortung befähigt.

Worauf es ankommt (Auszug):

 End-to-End Prinzip integrieren

 Prozessorientierung fördern

 Abläufe ganzheitlich erfassen

 Kennzahlen implementieren und messen (Leistung, Kosten, Komplexität)

 Prozessrollen festlegen

 Prozessverantwortliche befähigen

 Transparentes und anwenderfreundliches Managementsystem