Change Management

Veränderungen systematisch und partizipativ realisieren

Change Management bedeutet betriebliche Veränderungen zu initiieren, zu planen, umzusetzen, zu steuern und insbesondere zu stabilisieren. Insbesondere deswegen, weil die Stabilisierung, d.h. die Überführung in einen stabilen Regelbetrieb, den entscheidenden Erfolgsfaktor für ein gelungenes Veränderungsmanagement darstellt.

Neben den methodischen Anforderungen an das Veränderungsmanagement, beschrieben bspw. im 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin oder im Veränderungsprozess nach John P. Kotter, bedürfen zunehmend soziale und technologische Faktoren einer intensiven Zuwendung. Über der Förderung der Bereitschaft zur Veränderung hinaus, was mehr eine Frage der Unternehmenskultur als die des einzelnen Beteiligten ist, spielen grundlegende menschliche Ängste und Bedürfnisse sowie Kompetenzen der Mitarbeiter im Umgang mit den neuen Technologien eine entscheidende Rolle. Während den sozialen Aspekten frühzeitig und aufrichtig zu begegnen ist, müssen die erforderlichen Kompetenzen schrittweise und nachhaltig vermittelt werden (Befähigung).

Erst eine Kombination aus Methodik, Betreuung und Befähigung ermöglicht eine echte Veränderung, die vor dem Hintergrund der richtigen Strategie und Einigkeit bei den Stakeholdern auch den gewünschten Erfolg herbeiführen kann.

Worauf es ankommt (Auszug):

 Veränderungsvorhaben kritisch evaluieren, Stakeholderinteresse berücksichtigen

 Toleranzen in der Planung einbauen, Flexibilität wahren

 Harte und weiche Faktoren in Balance halten

 Transparent und verständlich kommunizieren, Betriebsrat einbinden

 Monitoring auf verschiedene Kennzahlen stützen

 Kontinuierlich Feedback bei den Mitarbeitern einholen

 Schulungs- und Förderprogramme entwickeln