„Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will“

Michel de Montaigne

Governance bedeutet Steuerung auf der Ebene des Normativen Managements.

Corporate Governance füllt dabei den rechtlichen Ordnungsrahmen zur Leitung und Überwachung des Unternehmens aus. Als Managementschnittstellen dienen hierzu die Unternehmensverfassung und das interne Kontrollsystem des Normativen Managements.

Business Governance hingegen bezeichnet die Art und Weise, wie ein Unternehmen gesteuert wird. Es ist Aufgabe von Business Governance die erforderlichen Strukturen zu schaffen, die Organisation und die Mitarbeiter zu befähigen sowie die erforderlichen Evaluierungen vorzunehmen, auf dessen Grundlage das Management agiert. Managementschnittstellen aus dem Normativen Management sind hier die Unternehmenspolitik und die Unternehmenskultur. Darüber hinaus ist es die Aufgabe des Business Governance die Vorgaben des Normativen Managements mit den Zielen des Strategischen Managements und den Maßnahmen des Operativen Managements zusammenzuführen und zu steuern.

Während also die Disziplin Unternehmensführung darüber entscheidet welcher Weg eingeschlagen wird, gestaltet Business Governance wie der eingeschlagene Weg beschritten wird. So unterstützt Business Governance das Management und die Mitarbeiter in strategischen Entscheidungen, bei der Konformität (Compliance), bei der Organisation der Informationstechnologie (IT-Governance) und der Prozesse (Process Governance).

Der Business Process Governance fällt demzufolge die Aufgabe zu, Regeln und Steuerungsmechanismen für ein einheitliches und skalierbares Prozessmanagement zu schaffen.

Worauf es ankommt:

Realistisches und klares Leitbild

Aktives Stakeholder-Management

Verbindliche Rollen und Zuständigkeiten

Transparente Unternehmenskommunikation

Simple IT-Systeme

Effektive Schulungen

Anreizprogramme